
Einführung
Wenn Sie für die Beheizung eines großen öffentlichen Gebäudes verantwortlich sind, können Sie keine Vermutungen anstellen. Kommunale Heizsysteme müssen funktionieren. Punkt. Sie müssen zuverlässig, einfach zu steuern und – um es klar zu sagen – wirtschaftlich sein.
Deshalb bauen wir unsere Infrarotheizungen so, dass sie eine lange Lebensdauer haben. Sie verfügen über eine integrierte Überhitzungsschutzfunktion, die fest eingebaut ist. Es ist kein Zusatzbauteil, sondern essenziell. Sie verhindert ein unkontrolliertes Laufen des Systems, schützt die Anlagen und gewährleistet die Sicherheit aller.
Und der Vorteil dieser Geräte? Sie verschwenden keine Energie, um leere Luft zu erwärmen. Sie zielen direkt auf die Personen und den Boden ab und sorgen dort für Wärme.
Technische Details: Leistung, Spannung und Größe
Zum Prinzip der Infrarotheizung: Sie arbeitet durch Strahlung und nicht durch Erwärmung der Luft. Das bedeutet, dass Leistung und elektrische Spezifikationen entscheidend sind, wenn große Flächen schnell erwärmt werden sollen.
Im Inneren befindet sich ein Halogenelement mit hoher Wattzahl, von 1000W bis 2500W. Die Geräte laufen entweder mit 220V oder 400V Drehstrom. Die höhere Spannung ist bei großen Gebäuden sinnvoll, da so mehr Leistung übertragen werden kann, ohne die Leitungen zu überlasten. Das reduziert den Spannungsabfall, auch bei langen Leitungswegen.
Dann ist da noch die Röhrenlänge. Unsere Heizungen verwenden Röhren mit Längen von 1000mm bis 1500mm. Warum ist das relevant? Eine längere Röhre bietet eine größere Strahlfläche. Dadurch verteilt sich die Wärme gleichmäßiger, und die Oberflächentemperatur wird nicht an einer Stelle zu heiß. Gerade bei Deckenmontage ist eine gleichmäßige Wärmeverteilung wichtiger als eine punktuelle Hitzequelle.
Aufbau und Materialien
Das Halogenelement befindet sich in einer Quarzglasröhre, da dieses Material den ständigen Temperaturwechseln ohne Rissbildung standhält. Das Halogengas im Inneren sorgt für Stabilität des Glühfadens, was eine konstante und gleichmäßige Wärmeabgabe über die Zeit ermöglicht.
Die Röhre ist zudem mit einer reflektierenden Schicht versehen. Diese einfache Maßnahme verbessert die Effizienz erheblich, indem sie die Infrarotstrahlung nach vorne lenkt, genau dorthin, wo sie benötigt wird. Die Wärmeverluste an Halterung oder Gehäuse werden dadurch minimiert.
Bei der elektrischen Anbindung wird auf geeignete Steckverbinder Wert gelegt. R7s ist eine robuste, zweipolige Fassung mit sicherem Halt, die auch hohe Temperaturen verträgt. Für den industriellen Einsatz verwenden wir häufig SK15-Steckverbinder. Diese sind kompakt, einfach zu verdrahten und widerstandsfähig gegenüber Vibrationen sowie den Beanspruchungen regelmäßiger Wartung.
Praxisanwendung: Kommunale Gebäude und effiziente Budgetplanung
Betrachten wir typische Einsatzorte – Schulen, Bibliotheken, Werkstätten, Verkehrsbetriebe. Diese sind groß, offen und nicht immer voll besetzt.
Hier zeigt die Infrarotheizung ihre Vorteile, da sie direkt Personen und Fußböden erwärmt. So kann die Raumtemperatur niedriger gehalten werden, während sich die Nutzer dennoch warm fühlen. Das senkt den Stromverbrauch in kWh spürbar.
Der Überhitzungsschutz sorgt für einen geregelten Betrieb. Er verhindert, dass die Heizung ihre thermischen Grenzwerte überschreitet, schützt das Halogenelement und reduziert das Brandrisiko.
Ein Hinweis zur Leistungswahl: Höhere Wattzahlen liefern schnellere Wärme, bedeuten aber auch höhere Spitzenlasten. Deshalb muss die Elektroinstallation entsprechend dimensioniert sein. Außerdem ist ein durchdachtes Steuerungskonzept erforderlich – Thermostate, Präsenzmelder und intelligentes Lastmanagement sorgen für sicheren und effizienten Betrieb.